Strenge Parksheriffs verärgern Parker

Bild: Leserreporter Günter A.

Am späten Donnerstagabend teilten mehrere Parksheriffs in der Angeligasse in Wien Favoriten Organmandate aus. Die betroffenen Fahrzeuge waren zwar auf legalen Schrägparkplätzen abgestellt, einige ragten jedoch im Frontbereich über die am Gehsteig befindlichen Linien hinaus. Anrainer ärgern sich darüber, wie genau es die Organe der Parkraumüberwachung nehmen und sprechen von Abzocke.

Am späten Donnerstagabend teilten mehrere Parksheriffs in der Angeligasse in Wien Favoriten Organmandate aus. Die betroffenen Fahrzeuge waren zwar auf legalen Schrägparkplätzen abgestellt, einige ragten jedoch im Frontbereich über die am Gehsteig befindlichen Linien hinaus. Anrainer ärgern sich darüber, wie genau es die Organe der Parkraumüberwachung nehmen und sprechen von Abzocke.

"Heute-"Leserreporter Günter A. ist erbost. Seinen Schilderungen zufolge zogen am Donnerstagabend um 20.20 Uhr mehrere Parksheriffs durch die Angeligasse. Sie klemmten mehreren Fahrzeugen Organstrafverfügungen hinter die Windschutzscheibe.

Grund für die Strafe: Die Fahrer mehrerer Autos, darunter auch Kastenwagen, hatten sich auf Schrägparkplätze gestellt. Vermutlich um nicht den Verkehr zu blockieren, waren die Fahrzeuge so geparkt, dass die Vorderräder über die Linie ragten. Die Fotos zeigen, dass aber prinzipiell noch immer genug Platz für Fußgänger oder Rollstullfahrer vorhanden war. Ein wenig Fingerspitzengefühl wäre hier gefragt gewesen.

Günter A. versteht das Verhalten der Parksheriffs nicht. "Das ist Abzocke pur und Geldbeschaffung", sagte der Anrainer im Gespräch mit "Heute.at". Er habe Verständnis dafür, wenn Parksünder ab 6 Uhr in der Früh gestraft werden, aber nicht in der Nacht, wenn es kaum einen Parkplatz zu ergattern gibt. Die Kontrolle sei kein Einzelfall, die Beamten würden oft auch noch um 23 Uhr unterwegs sein.

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