Stripbar-Besitzer: Deshalb kaufen wir das Fritzl-Haus

Bild: Picturedesk
Das schaurige Gebäude des lebenslang inhaftierten Mörders Josef Fritzl in Amstetten (NÖ) ist vom Markt. Ein Unternehmer-Paar und eine russische Geschäftsfrau erwarben das Haus um 160.000 Euro.


Sex sells? "Nein, das hat damit nichts zu tun", so Herbert Houska (57) zu "Heute". Seine Gattin Ingrid (52) und eine russische Freundin, die in Wien wohnt und Wurzeln in Amstetten hat, kauften zu gleichen Anteilen das Anwesen von Fritzl.

Pikant: Houska ist auch Besitzer der Gogo-Bar "Josefine", ein Nachtclub für "erotischen Showtanz" mit vier "gemütlichen Separées" in der "Alten Zeile" in Amstetten, seine Frau Pächterin des bekannten Stadtbrauhofs. Über drei Jahre lang war die Zukunft des Anwesens ungewiss, auch ein Flüchtlingsheim war Thema.

Nun wurde der Deal mit dem Masseverwalter fixiert: "Der Preis hat gepasst, ich hole am Dienstag die Schlüssel ab. Nach acht Jahren muss die Vergangenheit ruhen, in das Haus wieder Leben hinein. Geplant sind bis zu acht Mietwohnungen für auswärtiges Personal vom Brauhof", so der Wirt und Barchef.

Josef Fritzl (81) verbüßt in Stein (NÖ) eine lebenslange Haftstrafe, im Keller des „Horror-Hauses“ hatte er seine eigene Tochter 24 Jahre lang gefangen gehalten und mit ihr sieben Kinder gezeugt. Der Keller wurde 2013 dann zubetoniert.

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