Seit Jahren bringt Kevin Krämer (36) unter seinem Künstlernamen Aaron Cooper bei den "SIXX PAXX" sein Publikum zum Kreischen. Gemeinsam mit seinen Kollegen wurde der Tänzer nun für eine RTL+-Doku auf Tour begleitet.
Dabei zeigt sich: Hinter der freizügigen Show gelten eigentlich klare Grenzen. "Es wird nicht geküsst, es wird nicht gefummelt, es wird nicht gevögelt, es wird nicht geblasen!", erklärt "SIXX PAXX"-Mitgründer David Farell (36).
Doch Krämer hielt sich in seiner Vergangenheit offenbar nicht immer an derartige Regeln. Schon vor seiner Zeit bei den "SIXX PAXX" arbeitete der gebürtige Sachse international als Stripper. Seine Jobs führten ihn unter anderem auf die Philippinen, nach Hongkong, Singapur, Australien und Neuseeland. Auch Pornos habe er gedreht.
In der Doku spricht der 36-Jährige offen über sein damaliges Leben. Er habe stets dem Spaß und der Lust folgen wollen. Besonders folgenreich wurde für ihn eine Begegnung in Neuseeland.
In einem Lapdance-Raum habe Krämer eine Frau geschwängert. Von der Schwangerschaft erfuhr er allerdings erst später. "Als sie mir davon erzählt hat, war ich schon gar nicht mehr da, war schon abgereist", erzählt er.
Auch heute beschränkt sich Krämer nicht ausschließlich auf die große Bühne. Der Tänzer bietet Stammkundinnen private Auftritte an. Dabei sei "Sex nicht inklusive, aber möglich", erklärt er grinsend.
Dass bei seinem Job viel mit Illusion und gespieltem Interesse gearbeitet wird, sieht Krämer gelassen. Eigentlich müsse er sich dafür schämen, Frauen auf diese Weise Geld aus der Tasche zu ziehen, sagt er – tue es aber nicht.
Er erinnert sich auch an finanziell schwierige Zeiten: "Ich hatte noch nie so richtig viel Geld. Ich kann mich an dunkle Zeiten erinnern, wo ich viel mehr für viel weniger Geld gemacht hätte."
Wie treu manche Fans der Show sind, zeigt Franziska aus Leipzig. Die Altenpflegerin wurde vor rund zehn Jahren erstmals von einer Freundin zu einem Auftritt mitgenommen – obwohl sie zunächst überhaupt keine Lust darauf hatte.
Mittlerweile sieht das ganz anders aus: Franziska besucht jede Tour teilweise bis zu sechsmal. Eine der Shows habe sie inzwischen bereits rund 30 Mal gesehen. Besonders der direkte Kontakt zu den Tänzern habe es ihr angetan. Bei den sogenannten Private-Dances fühle sie sich als Frau wertgeschätzt. Kostenpunkt für einen solchen privaten Tanz: 50 Euro.