Ströck-Weihnachtsbim rollt wieder um den Ring

Die Ströck-Weihnachtsbim mit Bäckerei-Geschäftsführerin Irene Ströck, Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer und Petra Falch von der CFS-Hilfe Österreich (v.li.)
Die Ströck-Weihnachtsbim mit Bäckerei-Geschäftsführerin Irene Ströck, Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer und Petra Falch von der CFS-Hilfe Österreich (v.li.)Bild: zVg
Ab 30. November dreht die Ströck-Weihnachtsbim bereits zum 15. Mal ihre Runden. Der Erlös geht heuer an die Österreichische Gesellschaft für Chronisches Erschöpfungssyndrom.
Von 30. November bis 22. Dezember ist die festlich geschmückte Oldtimer-Tram jeden Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr am Ring unterwegs. Sie startet beim Karlsplatz (Oldtimer-Haltestelle beim Otto-Wagner-Pavillon), fährt Schwedenplatz, Schottentor und Rathausplatz an, und kehrt nach einer Dreiviertelstunde Fahrt wieder zum Karlsplatz zurück. Während der Runde darf sich jeder Fahrgast über eindrucksvolle Dekoration, festliche Weihnachtsmusik und leckere Mehlspeise von Ströck freuen.

Ein Ticket für das Weihnachtserlebnis kostet sechs Euro, Kinder bis zum 12. Lebensjahr fahren in Begleitung eines Erwachsenen gratis. Den Fahrschein gibt es direkt in der Bim zu kaufen und der gesamte Erlös geht an die "Österreichische Gesellschaft für ME/CFS". Seit ihrem Start 2004 hat die Weihnachtsbim der Wiener Linien und der Handwerksbäckerei Ströck bereits über 100.000 Euro an Spendengeldern für karitative Einrichtungen und Initiativen eingefahren.

Fixpunkt im Wiener Advent

„Die Weihnachtsbim ist schon ein Fixpunkt im Wiener Advent. Eine Fahrt mit der Ströck-Weihnachtsbim ist nicht nur eine tolle Erfahrung für Groß und Klein, sondern unterstützt auch wichtige Projekte", freut sich Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien. Die historische Garnitur stammt aus dem Jahr 1929 und fuhr bis 1978 für die Wiener Linien.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. „Wir freuen uns über diese langjährige Kooperation mit den Wiener Linien, dank der wir großartigen karitativen Projekten und Initiativen finanziell helfen können. Um ME/CFS heilen zu können, ist noch viel Forschungsarbeit notwendig. Wir haben uns deshalb entschieden, die Ticketeinnahmen heuer an die Österreichische Gesellschaft für ME/CFS zu spenden, damit im ersten Schritt die Versorgungssituation für Menschen mit diesem Krankheitsbild in Österreich rasch ausgebaut werden kann", erklärt Irene Ströck, Geschäftsführerin der Handwerksbäckerei Ströck.





Österreichische Gesellschaft für ME/CFS


Das Chronische Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) ist eine schwere Multisystemerkrankung, die im Wesentlichen an einer massiven körperlichen und geistigen Erschöpfung und grippeähnlichen Symptomen zu erkennen ist. Erkennungsmerkmal ist eine Zustandsverschlechterung nach Belastung. In Österreich leiden rund 25.000 Menschen an ME/CFS – doppelt so viele wie an Multipler Sklerose. Die Initiative Österreichische Gesellschaft für ME/CFSsetzt sich seit 2017 für Betroffene ein.

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