Strohballen um 360.000 € wurden Raub der Flammen

Knapp 4.000 Strohballen wurden ein Raub der Flammen.
Knapp 4.000 Strohballen wurden ein Raub der Flammen.Matthias Lauber
Bei einem Großfeuer in einer Lagerhalle in Bad Wimsbach verbrannten in der Nacht auf Sonntag knapp 4.000 Strohballen im Wert von 360.000 Euro.

Schon aus weiter Entfernung waren die meterhohen Flammeb zu sehen. Wie die Polizei in einer Aussendung mitteilt, war das Feuer Samstagabend gegen 22 Uhr aus ausgebrochen. 

Das rund 145 Jahre alte Gebäude in Bad Wimsbach (Bez. Wels-Land), indem die knapp 4.000 Strohballen sowie Maschinen untergebracht waren, stand innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand. Insegsamt elf Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden kämpften gegen die Flammen an. 

Am frühen Sonntagnachmittag waren immer noch acht davon vor Ort im Einsatz. Die gesamte Lagerhalle war mit den Heuballen (einer wiegt rund 450 Kilogramm) bis zum Dachstuhl gefüllt. Das mittlere Tor auf der Rückseite des Gebäudes war geöffnet, wie die Polizei mitteilt.

Verletzt wurde niemand. Die genaue Ursache muss nun von Brand-Experten der Polizei ermittelt werden. Die Schadenshöhe vom Heu wird auf ca. 360.000 Euro geschätzt. Der Gesamtschaden des Gebäudes und den Maschinen (ein Radlader und ein Kreiselwender) ist noch nicht bekannt.

Feuerwerkskörper als Auslöser?

Wie die Polizei am Abend in einer Aussendung mitteilt, kommen zwei Brandursachen in Frage. Bei den Erhebungen am Brandort wurde festgestellt, dass eine Selbstentzündung der Heuballen nicht ausgeschlossen werden kann. Zeitpunkt und Menge der Heueinbringung könnten unter Umständen zu einer Selbstentzündung geführt haben.

Es wurde aber auch ein verwendeter pyrotechnischer Gegenstand Nahbereich der Halle vorgefunden. Bei dem Gegenstand handelt es sich um einen sogenannten "Vulkan". Auch Verpackungsmaterial von weiteren pyrotechnischen Gegenständen wurde am Parkplatz aufgefunden und der Spurensicherung übergeben.

Zur Zeit des Brandausbruches war eine Hochzeitsgesellschaft im Veranstaltungsbereich des Schlosses Wimsbach, das sich in unmittelbarer Nähe befindet, anwesend. Es liegt die Vermutung nahe, dass der aufgefundene Feuerwerkskörper der Klasse F2 mit der Hochzeit in Zusammenhang steht, schreibt die Polizei in der Aussendung.

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