Stromausfalls unterbricht "Morgenmagazin"

Bild: ZDF
Wegen eines Stromausfalls im berliner Studio sendeten ARD und ZDF am Mittwochmorgen statt des "Morgenmagazins" exotische Bilder. Erst nach 45 Minuten hieß es: "Wir sind wieder sendefähig."
Wegen eines Stromausfalls im berliner Studio sendeten exotische Bilder. Erst nach 45 Minuten hieß es: "Wir sind wieder sendefähig."

Das ZDF-"Morgenmagazin" musste am Mittwochmorgen wegen eines Stromausfalls im Berliner-Studio eine Zwangssendepause einlegen. Statt Neuigkeiten zur Syrienkrise, dem US-Haushaltsstreit und dem neuen Niki Lauda Film "Rush", bekamen Frühaufsteher zeitlose Dokus über kleine Mönche und kubanische Tänzerinnen zu sehen.

Per Twitter hielten die "Morgenmagazin"-Macher ihre User auf dem Laufenden: "Wir sind noch ratlos aber arbeiten unter Hochdruck an der Behebung der Störung", hieß es zunächst. Kurz danach war das Problem gefunden: "Es gibt einen Stromausfall im Untergeschoss des Hauptstadt-Studios. Es geht kein Signal raus..." Doch bis das Ganze behoben war, dauerte es noch. Um 7.06 Uhr kam dann der erlösende Post: "#Breaking: Wir sind wieder sendefähig. Gleich geht es weiter... Noch einen Moment Geduld". Auch im Fernsehen wurden die Zuschauer über einen Schriftzug informiert. "Es gibt einen Stromausfall im Untergeschoss des Hauptstadt-Studios. Es geht kein Signal raus...", hieß es beim Kurznachrichtendienst.

ZDF-Moderator twitterte Witzfoto

Im Studio selbst gab es aber noch Saft. "Wir dachten, wir seien sofort wieder auf Sendung. Wir haben weiter moderiert als wäre nichts ", lacht Moderator Mitri Sirin (42). Das Team des ZDF-Morgenmagazins bewies dann nach dem Stromausfall jede menge Humor und twitterte ein Foto, auf dem Sirin das Kabel angeblich wieder einstöpselt.

Notprogramm

Während des Ausfalls lief auf beiden Sendern Notprogramm. Die ARD zeigte einen Film über Japan, während im ZDF erst eine "Länderspiegel"-Reportage über das Miniatur Wunderland in Hamburg und dann eine Doku über Kuba zu sehen war. Ab 7 Uhr kehrten die Sender dann zum aktuellen Programm zurück: Die "heute"-Nachrichten, die aus dem Mainzer Studio kommen, wurden verlängert, bis dann gegen 7.15 Uhr endlich auch das "Morgenmagazin" aus Berlin wieder auf Sendung gehen konnte.

"Sehr feine Ironie!"

Dann die neue Meldung: "Da sind wir wieder — mit Strom. Wir entschuldigen uns für den Ausfall." Dazu eine humorvolle Fotokombo der Moderatoren beim Zeitunglesen und iPad-Studieren. Die Reaktion eines Twitterers: "War die Kuba-Doku der Hinweis darauf, dass es im Kommunismus einen #Shutdown nicht gegeben hätte? Sehr feine Ironie! :D"

Warum lief als Ersatz die Kuba-Doku?

ZDF-Sprecher Peter Gruhne geht von einem Zufall aus, denn: "Die Sendeleitung hat immer eine bestimmte Zahl an Beiträgen vorliegen für Notfälle wie diesen. Vielleicht passte die Dokumentation gerade von der Länge her, aber auf alle Fälle kann man dort schnell wieder rausgehen, wenn die Störung beseitigt ist."

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