Seit 2002 besteht eine gemeinsame Strompreiszone zwischen Österreich und Deutschland. Diese "Ehe" neigt sich jedoch langsam dem Ende zu. Seit Jahren stand diese aber schon in der Kritik. Grund: Überschüssiger Strom sorgte immer wieder für Überlastungen und Probleme.
Leichter Preisanstieg
Ab 1. Oktober ist dann Schluss mit dem gemeinsamen Strommarkt. Von da an fließt nur mehr eine begrenzte Menge Strom zwischen Österreich und Deutschland. Das könnte der Endkunde aber zu spüren bekommen - und zwar im Börserl.
Studien prognostizieren einen Anstieg des Strompreises in Österreich. So soll eine Megawattstunde künftig 35 Cent mehr kosten. In Deutschland sinkt der Preis hingegen um 10 Cent. (slo)