Migrant nach Stromschlag bei Einreise in Lebensgefahr

Autoreisezug in einem Wiener Bahnhof. Symbolbild.
Autoreisezug in einem Wiener Bahnhof. Symbolbild.Karl Thomas / allOver / picturedesk.com
Ein junger Türke geriet bei dem Versuch, von einem Autoreisezug zu klettern, in die Oberleitung und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Zusammen mit einem Landsmann (22) war der 23-jährige Türke am heutigen Samstag illegal mit einem Autoreisezug, Ausgangsbahnhof Edirne in der Türkei, in Österreich eingereist.

Gegen 08:20 Uhr geriet der junge Mann laut Polizei bei dem Versuch, den versperrten und verplombten Wagon durch eine sogenannte Verbindungslippe zwischen zwei Wagonen zu verlassen, in den Stromkreis der Oberleitung.

Mit Heli ins Spital

Der Schlag durch die 15 kV Spannung war enorm. Der Türke wurde vom Dach des Wagons auf den anliegenden Gleisbereich geschleudert.

Durch den Stromschluss wurde der Mann lebensgefährlich verletzt und nach der Erstversorgung vom Rettungshubschrauber RK 1 in die Uniklinik Graz geflogen.

Polizei steht vor Rätsel

Der 22-jährige Mitreisende erlitt bei dem Unfall einen Schock und wurde in das LKH Villach gebracht. Er konnte zu dem Vorfall noch nicht befragt werden.

Wie die beiden Männer in den verplombten Wagon gelangen konnten, ist noch ein Rätsel und Gegenstand der laufenden Erhebungen durch die Beamten der Fremdenpolizei Kärnten West.

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