Politik

Stronach: Keine Koalition nach der Wahl

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:03

Premiere: Im großen Festsaal im Haus der Industrie in Wien stellten sich Frank Stronach und der deutsche Euro-Skeptiker Wilhelm Hankel den Fragen von 300 "Heute"-Lesern. Herausgeberin Eva Dichand moderierte. 1.471 User sahen via www.heute.at live mit.

mit.

Noch vor "Anpfiff" gab sich Stronach gewohnt bürgernah, gab Autogramme, führte Smalltalk. Es folgten 90 Minuten Polit-Talk mit den "Heute"-Lesern. Den Beginn machte Wirtschaftsforscher Wilhelm Hankel. Für seine Ansage "Wir müssen die heutige Euro-Politik beenden" erntete er Applaus. Klar: Stronach mobilisiert laut Umfragen vor allem Euro-Gegner und jene, die mit Rot-Schwarz hadern.

Als Eva Dichand von Stronach konkrete Vorschläge zur Reduktion der Staatsschulden von derzeit 73% des Bruttoinlandsprodukts hören wollte, sagte er: "Die Regierung auswechseln, die immer nur Schulden gemacht hat." Jetzt war ihm Applaus sicher. Populär auch seine Forderung nach Mitarbeiterbeteiligungen.

"Meine Mission ist, die Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen." Auffällig: Viele Seitenhiebe auf NÖ-Landeschef Pröll ("Er hat noch nie Geld gespendet, er gibt nur das Geld der Leute aus"). Und: Stronach vespricht: "Ich trete nach der Wahl in keine Koalition ein".

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