Stronach will mit Frau Kanzler-Anspruch stellen

Die Nationalratswahl im kommenden Jahr werde viele stimmen bringen, beim zweiten Mal Antreten werde man dann die Mehrheit kriegen, meinte Frank Stronach Freitagabend in Graz. Bei der Eröffnung des Innenstadt-Büros der neu gegründeten Landespartei in seiner Heimat meinte der frühere Magna-Chef, dass er nicht selbst Bundeskanzler werden will. Am liebsten wäre ihm, wenn sich für diese Funktion eine "gute Frau" findet.

Die Nationalratswahl im kommenden Jahr werde viele stimmen bringen, beim zweiten Mal Antreten werde man dann die Mehrheit kriegen, meinte Freitagabend in Graz. Bei der Eröffnung des Büros der neu gegründeten Landespartei in seiner steirischen Heimat sagte der frühere Magna-Chef, dass er nicht selbst Bundeskanzler werden will. Am liebsten wäre ihm, wenn sich für diese Funktion eine "gute Frau" findet.

In der Rede vor etwa 100 Sympathisanten und einigen Medienvertretern wiederholte Stronach seine politischen Eckpunkte, die bis März in ein Programm gegossen werden sollen. Gefordert sei ein "ausbalanciertes Budget", ein "zivilisierter Verwaltungsabbau", die Vereinfachung der Steuergesetze.

Stronach zu Eurofighter: "War immer im Glashaus"

Natürlich kam der Austro-Kanadier auch auf die Causa Prima, die , zu sprechen. Er habe damit nichts zu tun, habe nie verhandelt, wolle mit Rüstungskonzernen nichts zu tun haben und würde ein Untersuchung begrüßen. "Ich war immer im Glashaus und habe kein Problem damit".

Und, nach einigen Anekdoten und Erinnerungen an seine harte Jugend, sagte Stronach abschließend: "Viele fragen mich, warum ich mir das antue. Ich arbeite noch mehr und rund um die Uhr, muss dafür zahlen und werde auch noch beschimpft."

Frau führt Stronach-Partei in der Steiermark

Eine Frau, wie es sich Stronach als Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl 2018 wünscht, führt jetzt schon das "Team Stronach" in der Steiermark. Waltraud Dietrich, bis 2006 FPÖ-Klubobfrau im Landtag, wurde zur Obfrau gewählt.

Ob man bei der Landtagswahl 2015 antreten werde, wird von Dietrich noch nicht beantwortet: "Ich sehe das wie ein Bergsteiger. Zuerst geht es um den ersten Gipfel, und der heißt Nationalratswahl, dann entscheide ich, ob ich den nächsten angehe." Stronach sagte jedenfalls Unterstützung zu: "Wenn sie wollen, werde ich das unterstützen."

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