Im März 2013 gab es gleich sechs Razzien wegen des Schlosses Reifnitz. Die Korruptionsjäger hatten Frank Stronach im Visier. Der Vorwurf: Er hätte das Schloss viel zu billig gekauft. Nun ist Stronach aus dem Schneider. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen ein.
wegen des Schlosses Reifnitz. Die Korruptionsjäger hatten Frank Stronach im Visier. Der Vorwurf: Er hätte das Schloss viel zu billig gekauft. Nun ist Stronach aus dem Schneider. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen ein.
Seit 2012 hatten die Korruptionsjäger in der Causa ermittelt. Frank Stronachs Magna-Konzern hatte das Schloss am Wörthersee samt 6,4 Hektar Seegrund 2005 von der Gemeinde Maria Wörth um 6,4 Mio. Euro gekauft - angeblich viel zu günstig. Anfangs hieß es, das Schloss sollte ein Luxushotel mit allem Drum und Dran werden.
Stronach verkaufte Schloss weiter
Zur Sicherheit vereinbarte Maria Wörth im Vertrag ein Rückkaufsrecht. Dieses ließ sich die Gemeinde um eine Million Euro abgelten. Geworden ist aus dem Schloss am Wörthersee dann ein privates "Ferienhäuschen" für Stronach und Siegfried Wolf. Inzwischen ist das Schloss laut Medienberichten wieder verkauft.
Gutachter fand Preis angemessen
Norbert Hauser, Sprecher der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft: "Der Verdacht konnte insbesondere durch die Einholung eines Gutachtens nicht erhärtet werden." Der gerichtlich beeidete Sachverständige hatte den Preis als angemessen eingestuft, auch die Ablöse des Wiederkaufsrechts befand er für in Ordnung. Neben Stronach und Wolf sind nun auch die Vorwürfe gegen den Bürgermeister und einige Gemeinderäte von Reifnitz obsolet.