Der Mord zählt zu den schaurigsten der Kriminalgeschichte: Im Sommer 2010 stach der 23-jährige Jusstudent Philipp Korotin bei abartigen Sex-Spielen 200 Mal auf seine Freundin Stephanie P. (21) ein. Dann zerstückelte er die Leiche.
Dann zerstückelte er die Leiche.
Seinem Freund Oliver D. gestand Killer Korotin (lebenslang in Haft) sein Verbrechen. Und weil der Spezl noch vor der Polizei am Tatort war, geriet er in Verdacht, nicht nur Kronzeuge zu sein. Folge: Ein Privatsender, der ihn als "Verdächtigen" darstellte, musste 15.000 Euro Entschädigung zahlen.
Die Berichte einer Wiener Magazin-Journalistin konterte Oliver D. mit Hass: Er outete die Privatadresse der Reporterin im Internet, bot 10.000 Euro für Infos aus ihrem Privatleben und machte ihr Angst – offenbar bis hin zu Morddrohungen. Denn Donnerstag wurde der Kronzeuge verhaftet. Es gilt die Unschuldsvermutung.
W. Höllrigl