Das ändert sich ab sofort für unsere Studenten

Die Universität Wien.
Die Universität Wien.Bild: Helmut Graf, Archiv
Mit dem 1. Oktober beginnt das neue Studienjahr. Dieses bringt einige Änderungen – allen voran für arbeitende Langzeitstudenten.
Berufstätige Universitätsstudenten, die um mehr als zwei Semester länger als die Mindeststudienzeit brauchen, müssen ab dem neuen Semester Studiengebühren zahlen. Etwa 23.000 Personen sollen Schätzungen zufolge davon betroffen sein. Der Verfassungsgerichtshof hatte die Befreiung von den Gebühren, die bislang galt, aufgehoben.

Die Universitäten wollen Stipendien als eine Art Ersatzlösung zum Ausgleich anbieten. Die genaue Ausgestaltung obliegt den einzelnen Unis, ist bisher aber nur von wenigen konkret festgelegt worden.

Die Studiengebühren betragen aktuell 363,36 Euro pro Semester. Studenten, die ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit plus zwei Toleranzsemester pro Abschnitt abgeschlossen haben, sind von den Gebühren befreit. Das galt bisher auch für Berufstätige, ab dem 1. Oktober nun nicht mehr.

Einheitliche Personen-ID

Auch neu im Wintersemester 2018/19 ist, dass alle vier Hochschulbereiche – öffentliche Unis, Pädagogische Hochschulen, Fachhochschulen und Privatuniversitäten – nun ein einheitliches Matrikelnummernsystem verwenden. Das heißt, dass Studenten, die an mehreren Unis inskribiert sind, künftig nur noch eine Matrikelnummer erhalten – egal an wie vielen Unis sie gemeldet sind.

CommentCreated with Sketch.16 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Im Fachhochschulbereich gibt es heuer übrigens insgesamt 450 neue Anfänger-Studienplätze für 16 neue Studiengänge. In den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wurden die Plätze zudem aufgestockt.

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(red)

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