Studenten und Flüchtlinge wohnen zusammen

Bild: Denise Auer
70 Studierende und 70 Flüchtlinge sollen in WGs zusammenleben, Privatsphäre ist Mangelware.

 

Berührungsängste darf man hier keine haben: Im Flüchtlings- und Studentenheim Kempelengasse 1 in Favoriten gibt es keine Einzelzimmer. Wer einzieht, bekommt einen Platz in einem Doppel-, Drei- oder Vierbettzimmer zugewiesen. Duschen kann man nur im Gemeinschafts-Badezimmer. 

"Integration entsteht dann, wenn man sich öffnet", sagt Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner. "Dafür braucht man auch Orte der Begegnung. Unser neues Wohnprojekt soll ein solcher Ort sein." Die Idee sei es, eine unkonventionelle, selbstbestimmte Art des Zusammenlebens verschiedener Kulturen zu ermöglichen. 

Ab dem Herbst soll das Heim mit 140 Flüchtlingen und Studenten belegt sein. Jeder zahlt 240 bis 260 Euro Miete – je nach Zimmerkategorie. Die Anmeldefrist läuft. Alle Infos auf der Homepage der Caritas: www.caritas-wien.at

 

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