Studie: Macht die Corona-Krise uns süchtig nach Tinder?

Flirten über Tinder ist derzeit eine der wenigen verbleibenden Möglichkeiten. 
Flirten über Tinder ist derzeit eine der wenigen verbleibenden Möglichkeiten. Unsplash
Während der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Dating-Apps stark gestiegen, wie eine neue Studie zeigt. Großer Gewinner ist die Tinder-App.

Dass die Coronakrise einen nicht unwesentlichen Einfluss auf unser Liebes- und Beziehungsleben hat, ist nicht zu leugnen. Laut einer Auswertung der Online-Visibility-Management-Plattform SEMrush ist insbesondere eine Veränderung doch recht deutlich: Die Nachfrage nach Dating Apps ist überaus stark gestiegen.

Exzessiveres Dating-Verhalten 

Das zeigt sich daran, dass der Suchbegriff im Monat 62 Mal häufiger gegoogelt wurde. Das stimmt mit den Anfragen auf Tinder überein, die im Monat um 56 Prozent gestiegen sind. Deutlich weniger wurde nach der App Parship (plus 13 Prozent) gesucht. Bei der Konkurrenz war das Interesse rückläufig. So erzielte Lovoo ein Minus von 4 Prozent. Einen besonders hohen Zuwachs an Suchanfragen konnte Bumble erzielen. Dort verdoppelte sich die Menge an Suchanfragen im Vergleich zum Vorjahr.

Übrigens: Der Begriff "Scheidungsanwalt" wurde um 27 Prozent häufiger gesucht. 

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