Der Hund scheint tatsächlich der beste Freund des Menschen zu sein, zeigt eine Studie des Ripon College in Wisconsin (USA). Die Forscher "sperrten" 34 Hundebesitzer hinter eine Glastür, die von Vierbeinern problemlos mit einem Schubser geöffnet werden konnte.
Die Besitzer wurden angewiesen, entweder ein Kinderlied zu singen oder so zu tun, als würden sie weinen. 16 der Hunde waren übrigens Therapiehunde.
Bei jenen Besitzern, die sangen, dauerte es im Schnitt 95,89 Sekunden, bis die Vierbeiner die Tür öffneten. Weinten Herrchen oder Frauchen jedoch, kamen die Hunde nach nur 23,43 Sekunden.
Studienautorin Julia Meyers-Manor sagte, dass Hunde selbst unruhig und besorgt waren, als sie die Besitzer weinen sahen. Je länger sie brauchten, bis sie herausfanden, dass sie ein Tür öffnen konnten, um zu ihnen zu gelangen, desto besorgter wurden sie in ihrem Verhalten: Sie jaulten meist und liefen gestresst auf und ab. (red)