Szene

Stuntmänner demonstrieren für Oscar Beteiligung

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:54

Für Stunts gibt es keine Oscars. Seit 25 Jahren kämpfen Hollywoods Stuntmänner darum, endlich bei den Academy Awards bedacht zu werden. Am 24. Februar demonstrierte sie vor dem Academy-Hauptquartier.

Hollywoods Stuntmänner gingen am Mittwoch auf die Straße, um vor dem Academy-Hauptquartier in Beverly Hills zu demonstrieren. Nicht, um ihre Oscar-Ehren zu verteidigen, sondern um diese erst möglich zu machen: Für Stunts werden keine Academy Awards vergeben, es sei denn fürs Lebenswerk.

, "Wir nehmen die vollgeschriebenen Seiten und hauchen ihnen Leben ein. Die Leute lieben Action, darum gehen sie ins Kino. Bei allem Respekt, aber wer geht ins Kino, um sich Frisuren anzusehen."

25 Jahre kämpften die Stuntmänner vergeblich um eine Beteiligung an den Oscars. Um für die Preise berücksichtigt zu werden - wie bespielsweise die Make-up- und Haarstylisten - organisierten sie am 24. Februar eine Protestveranstaltung, an der sich knapp hundert Menschen beteiligten.

Streitfrage

Die Academy argumentiert die Exklusion der Stuntmänner damit, zu wenige Vertreter ihres Berufsstands als Mitglieder zu haben. Gerade mal 20 sollen es sein - nicht genug, um eine eigene Kategorie zu bilden und Preise zu vergeben. Eine Änderung des Regulativs wäre hierzu nötig, und eben diese fordert Palmisano.

Ein weiteres Hindernis ist die zusätzliche Laufzeit der Oscar-Show, die ein weiterer Preis mit sich bringen würde. Die Stuntmänner wären aber auch damit zufrieden, ihren Academy Award im Rahmen der technischen Oscars zu erhalten, die eine Woche vor den Hauptpreisen verliehen werden.

Drei Stuntmänner wurden bisher mit einem Oscar ausgezeichnet - entweder für ihr Lebenswerk oder eine technische Leistung: Hal Needham (1987 und 2013), Vic Armstrong (2001) und Yakima Canutt (1967).

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