Nach einer Auszeit wäre Kreissl eigentlich ab Oktober als technischer Direktor eingestiegen. Nun kam es zur Vertragsauflösung.
"Nach offenen und wertschätzenden Gesprächen mit den Geschäftsführern und Präsident Christian Jauk, wurde gemeinsam beschlossen Teil 2 unserer Zusammenarbeit nicht mehr umzusetzen. Wesentliche Gründe dafür sind unter anderem die schwerwiegenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise aber natürlich hat es auch eine gewisse Kraft, dass wir in den letzten zwei Saisonen hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben sind. Ich bin bereit diese Entscheidung mitzutragen, da ich bei Sturm Graz eine wunderschöne Zeit verbringen durfte und mich dem Verein sehr verbunden fühle", erklärt der 46-Jährige.
Präsident Christian Jauk bedankt sich für die bisherige Zusammenarbeit: "Günter Kreissl und ich sind in einem sehr persönlichen Gespräch gemeinsam übereingekommen, die Zusammenarbeit beim SK Sturm nicht fortzusetzen. Es waren vier Jahre als Geschäftsführer Sport, die, wie der Fußball, von großen Siegen und lehrreichen Niederlagen geprägt waren. Als Höhepunkte bleiben der historische Cupsieg und der Vizemeistertitel 2018, verbunden mit dem Streben nach stetiger Weiterentwicklung in Erinnerung. In den letzten zwei Saisonen konnten die sportlichen Ziele allerdings nicht erreicht werden. Ich bedanke mich bei Günter Kreissl und seiner Familie im Namen des gesamten Klubs für den Einsatz und die Leidenschaft, die er immer an den Tag gelegt hat."