Sturm: Vereiste Straßen sorgten für Verkehrschaos

Sturmtief "Petra" sorgte auch am Mittwoch für reichlich Chaos auf Österreichs Straßen. In Salzburg wurde der Verkehr lahmgelegt, in Tirol herrscht Lawinengefahr.
Nach den verheerenden Sturmschäden vom Dienstag sorgte Sturmtief "Petra" auch am Mittwoch für Chaos. Besonders betroffen waren die westlichen Bundesländer und Salzburg.

In Salzburg sorgten die anhaltenden Graupelschauer in der Nacht auf Mittwoch für vereiste Straßen im ganzen Bundesland. Das führt zu Verkehrsbehinderungen wie auch Unfällen, die den Verkehr lahmlegten. Betroffen waren unter anderem die Tauernautobahn (A10), die B1, die Lamprechtshausener Straße (B156), die Mattseer Landesstraße (L101) und auch zahlreiche Straßen in der Stadt Salzburg.

In der Stadt Salzburg rutschte ein Postbus bei spiegelglatter Fahrbahn in den Straßengraben, der Bus der Linie 140 war voll besetzt. Der Chauffeur konnte den Bus auf der rutschigen Fahrbahn nicht mehr anhalten und lenkte ihn in den Straßengraben. Das Rote Kreuz war mit zwei Rettungswagen im Einsatz. Drei Insassen wurden ins Landeskrankenhaus gebracht.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Unfälle und Bäume auf Gleisen

Zwischen Werfen und Pass Lueg (Pongau) war die Tauernautobahn Richtung Salzburg nach einem Unfall im Brentenbergtunnel gesperrt. Wegen des Schneefalls musste die Fahrbahn geräumt werden, erst dann konnte die A10 für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Zwischen Hüttau und Bischofshofen fahren seit der Früh keine Züge. Ein Baum stürzte auf die Oberleitung. Die Reparaturarbeiten sollen bis 14 Uhr dauern. Es fahren ersatzweise Busse.

Lawinengefahr in Tirol

Auch in Tirol waren Zugstrecken vom Wetter betroffen. Wegen einer Oberleitungsstörung war der Zugverkehr zwischen der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck und dem weiter westlich gelegenen Martinswand unterbrochen. Durch Innsbruck fegten am Morgen immer wieder gewaltige Sturmböen. Am Flughafen wurden in der vergangenen Stunde Windspitzen von 143 km/h gemessen.

Durch die heftigen Schneefälle in der Nacht mit bis zu einem halben Meter Neuschnee stieg in den Alpenregionen die Lawinengefahr drastisch an. Aktuell herrscht die zweithöchste Warnstufe 4. Zahlreiche Skigebiete sind wegen der Neuschnee-Massen und der Sturmwinde gesperrt.

Die Nordkettenbahnen bitten etwa, keine Ski- und Schneeschuhtouren auf die Seegrube zu unternehmen. Es herrscht weiterhin Lawinenwarnstufe 4 und Lawinensprengarbeiten sind nicht möglich, wenn sich Tourengeher im Gebiet befinden. Auch am Stubaier Gletscher und in Ischgl gibt es nur eingeschränkten Betrieb.

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