Sturm "Xavier" fordert mehrere Todesopfer

"Xavier" wütet weiter in Deutschland: Mittlerweile soll der Sturm mindestens sieben Menschenleben gefordert haben.

Im Norden Deutschland hat Sturm "Xavier" schlimme Verwüstungen angerichtet. Deutsche Medien melden am Donnerstagabend sieben Todesopfer. Ein Mann wurde in Mecklenburg-Vorpommern von einem umstürzenden Baum erschlagen, im Hamburger Stadtteil Horn fiel zudem ein Baum auf das Auto einer Frau, die dadurch zu Tode kam. Auch in Berlin und Brandenburg sollen mehrere Menschen in ihren Autos ums Leben gekommen sein.

Chaos in Deutschland

Außerdem musste die Deutsche Bahn in Schleswig-Holstein, Niedersachen und Bremen den Zugverkehr bis auf weiteres einstellen. Auch die S-Bahnen in Hamburg können nicht fahren. Bäume sind auf die Gleise oder zum Teil in die Oberleitungen geweht worden.

Die Feuerwehren standen im Dauereinsatz: Straßen sind von entwurzelten Bäumen oder verwehten Ästen blockiert, Dachverkleidungen reißen ab und auch einige Autos wurden bereits beschädigt.

Auch an den Berliner Flughäfen sorgt "Xavier" für Chaos: In Schönefeld und Tegel mussten Passagiere in gelandeten Maschinen aus Sicherheitsgründen vorerst in den Flugzeugen bleiben. Der Flugbetrieb sei zwar generell nicht eingestellt, es könne jedoch zu Verspätungen kommen.

Warnung an Bevölkerung

Gegen Mittag rief die Hamburger Feuerwehr zu Vorsicht auf. Via Twitter und Facebook wurden die Bewohner dazu aufgerufen, nicht hinauszugehen. Diese Warnung am Abend aufgehoben.

(ek)

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