Sturmnacht: 50 Einsätze hielten Wehren auf Trab

Ironman Vorbereitungen in St. Pölten: Der Sturm wehte Absperrgitter weg.
Ironman Vorbereitungen in St. Pölten: Der Sturm wehte Absperrgitter weg.Bild: Stamberg.at
Zahlreiche Einsätze sorgten für schlaflose Nächte bei den Wehren in Niederösterreich: Der Sturm knickte Bäume um und wehte Absperrgitter weg.

Die Vorbereitungen für den Ironman in St. Pölten wurden vom Sturm erschwert. Rund um die NV Arena des SKN St. Pölten, wo am Sonntag der Ironman stattfinden soll, rissen die starken Windböen hunderte Meter Absperrgitter nieder.

Außerdem wurden zahlreiche Transparente zerrissen. Windspitzen von bis zu 80 km/h wurden gemessen. Um die dortigen Aufbauten weitgehend zu schützen, wurden Lkw und Transporter vor die errichten Zelte gefahren, um die Angriffsfläche für den Sturm zu verringern.

Auf der Kremser Schnellstraße (S33) wurde außerdem ein Baum umgerissen und auf die Fahrbahn geschleudert. Die Feuerwehren konnten die Stelle absichern und den Baum mittels Kettensäge zerlegen und anschließend beseitigen.

Speziell im Bezirk Amstetten sollen die Feuerwehren im Dauereinsatz gewesen sein. Laut Gutleder, dem Pressesprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos, waren die Helfer bis heute früh im Einsatz. Im Sekundentakt seien Notrufe eingegangen, weil immer wieder Bäume umgestürzt waren oder Äste abgerissen wurden.

Besonders tragisch: Wie berichtetwollte ein Mann (80) einen durch den Sturm abgeknickten Baumstamm wegräumen und wurde dabei von einem Pkw erfasst und getötet.

(hot)

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