Heftige Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen brachte die Kaltfront von Tief "Gudrun" am Samstag über weite Teile Österreichs. Zunächst fegte die Unwetterfront über das Bundesland Tirol und hinterließ dort Schäden. Im Laufe des Nachmittags erreichte sie auch Salzburg, Ober- und Niederösterreich sowie die Steiermark und kam bis an die Wiener Stadtgrenze heran.
In Ebbs in Tirol wurden Hausdächer abgedeckt. Zudem stürzten zahlreiche Bäume um. Auf der Autobahn bei Jenbach etwa musste die Feuerwehr ausrücken und die Äste von der Fahrbahn räumen. Ebenfalls in Jenbach stürzte ein Baum auf eine 25kv-Stromleitung der Tiwag, ein Waldbrand war die Folge.
Die Unwetterfront zog ostwärts weiter über Salzburg und Oberösterreich. Auch dort sorgte sie für Gewitter mit Blitz und Donner. In Ried im Traunkreis musste die Feuerwehr zu einem Löscheinsatz ausrücken, nachdem Ein Blitzschlag in einem Bauernhof einen Dachbrand auslöste.
In der Steiermark wurden etwa 2.000 Stromausfälle registriert. In den Bezirken Leoben und Liezen waren die Feuerwehren im Großeinsatz um Verklausungen zu lösen und umgestürzte Bäume von den Straßen zu holen. Auch Hausdächer wurden abgedeckt. In der Stadt Salzburg rückte die Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume aus. Auch der Flachgau und Tennengau waren betroffen.
Bereits ab Mitternacht sollen sich die Gewitter wieder auflösen. Am Sonntag scheint dann teilweise wieder die Sonne, es bleibt aber wechselhaft mit wiederkehrenden Regenschauern.