Am Dienstagabend rückten Beamte der Guardia Civil auf Mallorca zur Sa-Calobra-Schlucht aus, um dort zehn Touristen zu retten. Die Gruppe saß inmitten von Wassermassen fest, nachdem innert kurzer Zeit 90 Liter Niederschlag pro Quadratmeter im Gebiet gefallen waren.
Wie die "Mallorca Zeitung" berichtet, seien die Touristen lediglich mit Badesachen bekleidet und völlig durchnässt gewesen. Weiter betonten die Behörden, sie hätten die ausgegebene Unwetterwarnung ignoriert.
Die beiden Spanier, ein Engländer, ein Franzose sowie ein Deutscher konnten mit einem Seil per Helikopter aus dem gefährlichen Gebiet gebracht werden. Danach hätten sie berichtet, dass zwei Freunde von ihnen von den Fluten mitgerissen worden seien, schreibt die Zeitung weiter.
Am Mittwochmorgen konnte schließlich der leblose Körper des 32-Jährigen aus Großbritannien geborgen werden. Noch vermisst bleibt seine Frau.