Styrassic Park-Chef will Flüchtlinge exportieren

Ein Vorschlag von Styrassic-Park-Chef Wolfgang Ulrich sorgt derzeit in der Steiermark für Aufregung: Ulrich will in seinem ukrainischen Hotel 100 Asylwerber einquartieren, die in Österreich keinen Platz bekommen, wie die "Kleine Zeitung" berichtet.

Ein Vorschlag von Styrassic-Park-Chef Wolfgang Ulrich sorgt derzeit in der Steiermark für Aufregung: Ulrich will in seinem ukrainischen Hotel 100 Asylwerber einquartieren, die in Österreich keinen Platz bekommen, wie die "Kleine Zeitung" berichtet.
Geht es nach Ulrichs Vorstellung, so könnte mit diesem Vorschlag das Flüchtlingsproblem in Österreich gelöst werden. Denn auch andere Hotel-Besitzer im Ausland könnten seinem Beispiel folgen.

Sein Hotel liege 2000 Kilometer von den ukrainischen Unruheherden, aber nur 1000 Kilometer von Graz entfernt. Österreich und Ukraine müssten sich nur auf eine gemeinsame Vorgangsweise einigen.

"Zynische Idee"

Für Landeshauptmann-Stellvertreter Siegfried Schrittwieser (SPÖ) ist Ulrichs Vorschlag "zynisch, Kriegsflüchtlinge, die bei uns Schutz suchen, aus Geschäftemacherei in die Ukraine zu karren." Zudem sei der Vorschlag politisch wie völkerrechtlich kaum umsetzbar.

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