Chipoffensive

Südkorea investiert 1 Billion Euro in KI-Revolution

Südkorea investiert über eine Billion Euro in neue Chip-Fabriken und Rechenzentren, um seine Führungsrolle bei Künstlicher Intelligenz zu sichern.
Newsdesk Heute
29.06.2026, 10:31
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In Südkorea will die Regierung jetzt ordentlich Geld in die Hand nehmen: Mehr als eine Billion Euro (1.000.000.000.000 €) sollen in neue Chip-Fabriken und Rechenzentren für Künstliche Intelligenz fließen. Industrieminister Kim Jung-kwan hat am Montag angekündigt, dass umgerechnet 455 Milliarden Euro in vier neue Halbleiter-Werke gesteckt werden. Zwei davon baut Samsung Electronics, die anderen zwei SK hynix.

Auch beim Ausbau der Rechenzentren geht es rund: Forschungsminister Bae Kyung-hoon hat angekündigt, dass bis 2035 weitere 568 Milliarden Euro in neue Rechenzentren investiert werden.

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Mit diesen Schritten, so Industrieminister Kim, werde Südkorea seine "überwältigende Marktführerschaft" und seinen "entscheidenden technologischen Vorsprung im Bereich der Halbleiter behalten".

Laut dem Münchner Ifo-Institut schauen die Karten aktuell so aus: Die USA verfügen derzeit über rund 75 Prozent der weltweiten Hochleistungs-Rechenkapazität für moderne Künstliche Intelligenz, China kommt auf etwa 15 Prozent. Europa hinkt mit weniger als fünf Prozent deutlich hinterher. Bei der Produktion von Chips für KI-Systeme sind Samsung und SK hynix aus Südkorea die Nummer zwei und drei weltweit – nur Micron aus den USA liegt noch davor.

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