Im WM-Ort von 2017 wurde es ein Kampf mit den Bedingungen: Immer wieder blies der Wind heftig in die Strecke, dazu wechselten die Sichtverhältnisse quasi minütlich.
Während die ÖSV-Damen gerade in ihrem Start-Fenster sehr schlechte Bedingungen hatten, meinte es das Wetter mit Lara Gut-Behrami sehr gut. Die Schweizerin nahm Sofia Goggia 18 Hundertstel ab, jubelt über ihren 33. Weltcup-Sieg.
Als Dritte überraschte Mikaela Shiffrin mit einer tollen Fahrt. Auch bei den ÖSV-Damen gab's eine Überraschung: Ariane Rädler rettete die Ehre der Österreicherinnen mit Platz fünf.
"Trotz der schlechten Bodensicht habe ich versucht wirklich Gas zu geben. Das hat ganz gut geklappt", jubelt Rädler über ihr bestes Weltcup-Ergebnis. Tamara Tippler war mit 2,68 Sekunden Rückstand auf Platz 17 schon weit abgeschlagen: "Ich kann sicher besser Skifahren. Ich bin stocksteif da runter gefahren."
Am Sonntag (10:30 Uhr) gibt's dann die Chance zur Revanche, dann steigt der zweite Super-G in St. Moritz.