Wien

"Super Radar" – jetzt sind 19 Raser-Fallen in Wien scha 

Die Geräte messen mit Laser – blitzen schon, wenn man 3 km/h zu schnell fährt. Das "Super Radar" kommt in Wien schon in 19 von 21 Boxen zum Einsatz. 

Thomas Peterthalner
Die neuen Radargerät sind mit Laser ausgestattet und deshalb viel genauer (Symbolfoto).
Die neuen Radargerät sind mit Laser ausgestattet und deshalb viel genauer (Symbolfoto).
Ernst Weingartner / Weingartner-Foto / picturedesk.com

Schnellfahren kann teuer werden: Neue Tempo-Messgeräte lösen deutlich schneller aus als früher, funktionieren mit neuester Laser-Technologie. Geblitzt wird schon, wenn man 3 km/h zu schnell ist – ohne dass der Lenker etwas davon bemerkt. Auch von vorne wird ein Foto gemacht – wichtig vor allem, wenn der Lenker oder die Lenkerin aus dem Ausland kommt. Denn die Strafen werden in ganz Europa nachgeschickt. 

Bis zu 5.000 Euro Strafe

Durch die neuen Geräte gehen mehr Raser gehen in die Falle. Sie müssen mindestens 36 Euro "brennen". Wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 30 km/h überschritten werden sogar 150 bis 5.000 Euro Strafe fällig. Bei mehr als 40 km/h zu viel im Ortgsgebiet (50 km/h Freiland) ist der Führerschein weg. Im Extremfall, beispielsweise bei der Teilnahme an illegalen Autorennen, kann sogar das Fahrzeug beschlagnahmt werden.

19 "Super-Radar"-Fallen im Einsatz

Insgesamt sind in Wien 21 stationäre Radarboxen mit Geschwindigkeitsmessgeräten ausgestattet. Davon sind 19 mit der neuen Laser-Technologie und zwei mit der alten Radar-Technologie bestückt. 2021 wurde mit der Umstellung auf Lasergeräte begonnen. Vorher befanden sich nur Geräte mit Radar-Messtechnik im Einsatz. 

Vorsicht auf der Autobahn

Von diesen 21 Geräten gehören zwei der Asfinag, diese stehen auf der A4 bei der Simmeringer Haide Richtung Flughafen und eines auf der S1 bei Rothneusiedl. Drei Geräte gehören der Stadt Wien und die übrigen stehen im Besitz der Landespolizei-Direktion Wien.

Polizei hält Standorte der Radarfallen geheim

"Die Standorte der Geräte (nicht die der Boxen) werden nach Evaluierungen, bei denen verschiedene Punkte wie z.B. neue Geschwindigkeitsbegrenzungen, Häufung von Unfällen etc. einbezogen werden, immer wieder verändert", so eine Polizeisprecherin zu "Heute". Die Standorte der Polizei-Radarfallen werden nicht verraten. "Eine Bekanntgabe ist somit weder sinnvoll noch zielführend."

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    GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com / Leserreporter