Die Ardennen-Achterbahn ist eine der spektakulärsten Strecken der Formel 1. Vor dem Shootout, dem Qualifying für den Sprint, einsetzender Regen und die später auftrocknende Strecke haben es für die Formel-1-Stars noch einmal anspruchsvoller gemacht.
Von Minute zu Minute wurde die Ideallinie schneller. Und das sorgte für eine brandgefährliche Situation. Denn als Red-Bull-Ass Sergio Perez seine letzte schnelle Runde beendete, musste sich der zweifache Saisonsieger an mehreren langsamen, beinahe stehenden Autos vor der Bus-Stop-Schikane vorbeiquetschen. Die warteten, um freie Fahrt für noch eine schnelle Runde zu bekommen.
"Das war eine Katastrophe, eine supergefährliche Situation, in der ich da war. Es gab nur eine trockene Linie und die haben einfach gestoppt. Der Geschwindigkeitsunterschied war riesig", fluchte Perez, der seinen Boliden durch die beinahe "parkenden" Autos durchmanövrieren musste.
"Ich habe meine letzte Runde dann direkt hinter Charles Leclerc begonnen. Da war nichts, was ich hätte tun können", schüttelte der 33-Jährige, der nur auf Rang acht fuhr, den Kopf. "Wir haben unsere Chancen auf ein gutes Ergebnis jedenfalls nicht erhöht", schloss der Mexikaner. Im Kurz-Rennen über 15 Runden erhalten die Top-Acht WM-Punkte.