Er knallt so laut mit seinen Scheren, dass er Fische damit töten kann. Sein Entdecker benannte die neue Knallkrebsart nach seiner Lieblingsband Pink Floyd
Der Synalpheus pinkfloydi wurde vor der Pazifikküste Panamas entdeckt. Der Krebs schnappt mit seiner übergroßen, pinken Schere extrem schnell zu. Dadurch erzeugt er eine Blase, die er zum Platzen bringt. Der dadurch entstehende Knall ist eines der lautesten Geräusche im Ozean. Mit den Schallwellen kann der Krebs kleinere Fische betäuben oder sogar umbringen.
Entdeckt haben den gefährlichen Krachmacher Arthur Anker von der Universidade Federal de Goiás in Brasilien, Kristin Hultgren v0n der Seattle University (USA) und Sammy De Grave vom Oxford University Museum of Natural History. De Grave ist schon sein ganzes Leben lang Pink-Floyd-Fan. "Phys.org" erzählte er, dass er seit 1979, damals sei er 14 gewesen, "The Wall" höre. Er habe nur darauf gewartet, die richtige Tierart zu entdecken, um sie nach seinen Idolen zu benennen. Auch der Hauptautor des am Dienstag erschienen Wissenschaftsartikels, Arthur Anker, ist Pink-Floyd-Fan. Er höre ihre Musik oft bei der Arbeit, erzählte Anker. Es sei der perfekte Zeitpunkt, um die Band zu ehren.
In englischsprachigen Medien wird die neue Krebsart bereits mit dem Spruch "Another Shrimp in the Wall", angelehnt an den berühmten Liedtitel "Another Brick in the Wall", geehrt:
(lam)