Superman trägt Schnauzer am "Justice League"-Set

Zusätzliche Dreharbeiten des Superhelden-Films kosten 25 Millionen. Unter anderem wird das Geld für die digitale Entfernung von Cavills Bart verwendet.

Dreharbeiten sind kostspielig. Locations müssen gemietet, Kulissen gebaut und die zeitliche Abfolge mit dem engen Terminplan der Schauspielstars koordiniert werden. Entspricht das fertige Material nicht den Vorstellungen von Regisseur und/oder Produzenten wird's aber erst richtig teuer - unter anderem, weil die Darsteller im Normalfall extra für die "reshoots", also den neuerlichen Dreh einzelner Szenen, bezahlt werden müssen.

Wie "Variety" berichtet, lässt sich die Produktionsfirma Warner Brothers die "reshoots" von "Justice League" stolze 25 Millionen Dollar (circa 21,5 Millionen Euro) kosten. Zusätzliche Dreharbeiten sind in Hollywood gang und gäbe, verschlingen durchschnittlich nur ein Budget von sechs bis zehn Millionen Dollar und dauern gewöhnlich nicht länger als zwei Wochen. Im Fall von "Justice League" waren es gleich zwei Monate. Kein Wunder, könnte sich der Film doch als Wegweiser entpuppen: Entwickelt sich das DC-Kinouniversum in Richtung "Wonder Woman" (Riesenerfolg) oder grundelt es weiter in den Sphären von "Batman vs. Superman" und "Suicide Squad" herum (schlechte Kritiken, enttäuschte Fans)?

In jedem Fall sorgt der Extra-Dreh für eine witzige Anekdote: "Superman"-Darsteller Henry Cavill absolvierte seine Szenen nämlich mit einem beachtlichen Schnauzer im Gesicht. Nicht etwa, weil der Mann aus Stahl neuerdings zum Bartträger avanciert, sondern da Cavill derzeit auch am Set "Mission: Impossible 6" im Einsatz ist. Von den Produzenten des Agententhrillers bekam der Schauspieler Rasurverbot, der Schnauzer muss für "Justice League" daher nachträglich digital entfernt werden.

"Justice League" startet am 17. November 2017 in den österreichischen Kinos.

(lfd)

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