Pazifikstaaten zittern

Bis zu 315 km/h – Experten warnen jetzt vor Supertaifun

Supertaifun "Bavi" bedroht Guam und Nördliche Marianen: Behörden warnen vor schweren Sturmschäden, Überschwemmungen und meterhohen Wellen.
Newsdesk Heute
05.07.2026, 14:15
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Der Supertaifun "Bavi" sorgt derzeit für große Sorgen auf Guam und den Nördlichen Marianen im Pazifik. Der US-Wetterdienst NWS warnt vor schweren Zerstörungen in den beiden US-Außengebieten. Laut NWS ist der Wirbelsturm "sehr gefährlich" und schon ab Sonntagnachmittag wird mit Wind in "tropischer Sturmstärke" gerechnet. Besonders rund um das Auge des Taifuns drohen "katastrophale" Schäden.

Viele Menschen auf Guam und den Nördlichen Marianen haben sich bereits in Evakuierungszentren in Sicherheit gebracht oder ihre Häuser und Geschäfte verbarrikadiert. "Bavi" soll die Inseln am Montag Ortszeit mit voller Wucht treffen. Die Meteorologen erwarten Windgeschwindigkeiten von bis zu 315 Stundenkilometern. Dazu kommen "erhebliche Überschwemmungen durch sintflutartige Regenfälle" und Überflutungen an den Küsten. Die Wellen könnten bis zu 10 Meter hoch werden, die Bedingungen auf See nennt der Wetterdienst "extrem gefährlich".

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Am Sonntag haben die Bewohner noch letzte Vorbereitungen getroffen. Die Behörden haben den Notstand ausgerufen, geplante Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA sind abgesagt worden.

Insgesamt leben etwa 210.000 Menschen in den beiden US-Territorien. Erst im April hatte der Supertaifun "Sinlaku" auf den Inseln für massive Stromausfälle gesorgt, zehntausende Menschen waren damals betroffen.

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