Bäcker verweigerte Homo-Paar die Torte

Weil sich ein US-Konditor weigerte, dem homosexuellen Paar eine Hochzeitstorte zu backen, musste das Oberste Gericht entscheiden und gab dem Bäcker Recht.

"Wenn ich die Torte gebacken hätte, hätte das Gott missfallen", hatte Jack Phillips öffentlich behauptet. Der Konditor aus Lakewood bei Denver (Colorado) hatte sich im Juni 2012 geweigert, einem homosexuellen Paar eine Torte für das Hochzeitsfest zu backen – laut eigenen Angaben aus religiösen Gründen, "heute.at" berichtete. Das Paar legte dann bei der Bürgerrechtskommission von Colorado Beschwerde ein. Das Verhalten des Bäckers sei diskriminierend.

Die Kommission entschied zu Gunsten des Hochzeitspaares. Zwar könne Phillips zu seinen religiösen Überzeugungen stehen, das Gesetz verbiete ihm aber, "Kunden nach deren sexueller Orientierung auszuwählen, wenn er weiterhin Geschäfte im Staat Colorado machen möchte". Daraufhin landete der Fall beim Supreme Court, der am heutigen Montag seine Entscheidung bekannt gab. Demnach habe die Kommission die Rechte des Konditors verletzt.

Argumentiert wird die mit sieben zu zwei Stimmen recht eindeutig ausgefallene Entscheidung damit, dass sich die Kommission feindselig in Bezug auf den Glauben von Phillips verhalten habe.

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(red)

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