Surfer aus Österreich hat Anteil am Liverpool-Erfolg

Sebastian Steudtner (l.), Jürgen Klopp
Sebastian Steudtner (l.), Jürgen KloppImago Images
Liverpool ist zum ersten Mal seit 1990 englischer Meister. Einen kleinen Anteil am Erfolg hat auch ein rot-weiß-roter Surfer.

Sebastian Steudtner verdient sein Geld als Big-Wave-Surfer. Der Sohn einer Österreicherin und eines Deutschen gilt als Meister seines Fachs, gewann zahlreiche Awards, ritt die mächtigsten Wellen der Welt.

Seit wenigen Tagen darf sich der 35-jährige auch Premier-League-Sieger nennen, zumindest inoffiziell. Denn Steudtner hat einen gewissen Anteil daran, dass Liverpool erstmals seit 30 Jahren wieder den Titel erobern konnte.

Im Pool mit Salah

Vor der Saison lud "Reds"-Coach Jürgen Klopp den Extremsportler ins Liverpool-Camp nach Evian (Fr) ein. Steudtner, der seinen Hauptwohnsitz in Waldzell hat, versuchte, Mo Salah und Co. neue Erfahrungen beizubringen. Er wollte dem Starensemble helfen, in schwierigen und herausfordernden Situationen Ruhe zu bewahren. Er hielt Ansprachen, zeigte Videos – und ging mit den Kickern ins Wasser. Sie sollten lernen, möglichst lange die Luft anzuhalten. Das Ziel sei gewesen, den Geist so zu schulen, immer mehr aus dem Körper herausholen zu können.

Mit Erfolg. Dejan Lovren und Adam Lallana sollen bereits nach einem Tag in der Lage gewesen sein, ganze fünf Minuten lang ohne Atmung auszukommen. 

Auch auf dem Platz bewiesen die Liverpool-Spieler Durchhaltevermögen – und beendeten eine 30-jährige Durststrecke. 

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