Suttner fordert von Austria-Stars: "Geht ums Hackeln"

Markus Suttner
Markus SuttnerGepa
Mitten in der kurzen Frühjahrs-Vorbereitung spricht Austria-Routinier Markus Suttner Klartext. Das Ziel ist weiterhin, die Meistergruppe zu erreichen. 

Mit dem Auswärtsspiel in Ried starten die "Veilchen" am 23. Jänner die "Mission Meistergruppe". Die aktuell zehntplatzierten Wiener müssen in zehn Spielen fünf Punkte aufholen, sollte Wolfsberg im Liga-Nachtragsspiel gegen Sturm Graz punkten, wären es sogar sechs Zähler. 

Um das beinahe Unmögliche noch möglich zu machen, schuften die "Veilchen" gerade in der besonders kurzen Frühjahrs-Vorbereitung. Mit Alon Turgeman, Christoph Monschein und Bright Edomwonyi sind aktuell alle drei Stürmer verletzt. Außerdem fallen Michael Madl, Maudo Jarjue, Manprit Sarkaria, Patrick Wimmer und Max Sax angeschlagen aus. Vesel Demaku ist nach seiner Schulter-OP noch nicht voll belastbar. Dazu ist gegen die Innviertler Kapitän Alexander Grünwald gesperrt. 

"Es geht ums Hackeln"

Deshalb wird Suttner die Wiener als Kapitän aufs Spielfeld führen, macht der jungen Mannschaft vor dem heißen Liga-Finish noch einmal so richtig Beine. "Ich finde, wir müssen wieder diesen Gedanken verinnerlichen: Wir gehen in dieses Spiel, um es zu gewinnen - und wir müssen uns zutrauen, Fußball zu spielen. Zuerst geht es aber ums Hackeln, ums Arbeiten. Jeder für jeden. Dann kann es wieder in eine positive Richtung gehen", so die klare Ansage des Linksverteidigers. 

Gerade auch die Herangehensweise von Coach Peter Stöger macht dem 33-Jährigen Mut. "Sein Erfahrungsschatz ist sehr groß, er hat ja auch in Deutschland von Europacup bis Abstiegskampf alles miterlebt. Im persönlichen Umgang hat er sich aber im Vergleich zu früher nicht verändert: Er redet mit jedem Spieler. Er kritisiert jeden und ist immer noch sehr realistisch in seiner Ansicht der Dinge", so Suttner. 

Neun-Punkte-Ansage für erste drei Spiele

Eine derart kurze Vorbereitung ist für Suttner jedenfalls nichts Neues, kennt der Routinier aus Deutschland. "Da ist es umso wichtiger, dass jeder Spieler seine Hausaufgaben gemacht hat. Es ist noch essenzieller als sonst, hochprofessionell zu leben", erklärte Suttner. 

Deshalb gibt es für die ersten drei Spiele gegen Ried, die Admira und Tirol nur ein Ziel: neun Punkte. "Mein Selbstverständnis ist schon, dass wir diese drei Spiele gewinnen können. Die nötige Qualität haben wir in der Mannschaft. Wir müssen sie aber endlich auf den Platz bringen." Und davor so richtig hackeln. 

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