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Swiatek verteidigt in Final-Krimi den French-Open-Titel

Iga Swiatek bleibt die Königin von Paris. Die polnische Weltranglisten-Erste verteidigte ihren Titel bei den French Open. 
Heute Redaktion
10.06.2023, 18:07
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In einem packenden Endspiel setzte sich die Weltranglisten-Erste nach 2:46 hart umkämpften Stunden gegen die tschechische Sensations-Finalistin Karolina Muchova mit 6:2, 5:7 und 6:4 durch. Für Swiatek war es der vierte Grand-Slam-Titel, der dritte davon in Roland Garros. Die Polin konnte ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Die Polin bleibt damit auch in Grand-Slam-Finals ungeschlagen. Muchova schiebt sich immerhin auf Rang 16 der Weltrangliste vor. 

"Das ist mein absoluter Lieblingsplatz. Es ist immer eine Ehre, hierher zurückzukommen", so die sichtlich gerührte Weltranglisten-Erste, die auch ihrer Gegnerin Rosen streute: "Ich hoffe, dass wir noch einige Finals gegeneinander spielen", meinte Swiatek. "Das waren emotionale Wochen für mich hier in Paris. Wenn ich zu meinem Team schaue, fühle ich mich wie eine Gewinnerin", so die sichtlich enttäuschte Tschechin mit Tränen in den Augen.

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Drei dramatische Sätze

Der Polin gelang in Satz eins der ideale Start. Swiatek verwandelte den ersten Breakball im Spiel, zog schnell mit 3:0 davon. Und konnte im hart umkämpften fünften Game eine Chance der Tschechin zum Re-Break abwehren, stellte auf 4:1. Muchova verhinderte unmittelbar danach das Doppel-Break, das gelang der Weltranglisten-Ersten schließlich zu null zum Satzgewinn – 6:2. 

Deutlich umkämpfter verlief dann der zweite Durchgang, in dem Swiatek zunächst neuerlich den ersten Breakball verwertete, mit 2:0 in Führung ging. Muchova stemmte sich allerdings gegen die Vorentscheidung, holte sich den Aufschlag der Weltranglisten-Ersten zum 2:3 – der Startschuss für eine spektakuläre Schlussphase im zweiten Satz. Denn Swiatek zeigte Nerven, die Vorhand wackelte. So konnte Muchova gegen die plötzlich fehleranfällige Weltranglisten-Erste nach drei Breaks in Serie den Satzausgleich fixieren, stellte mit einem Service-Winner beim dritten Satzball auf 7:5. 

Ähnlich dramatisch verlief auch der dritte Durchgang, in dem Muchova mit dem Schwung vom Satzausgleich schnell mit 2:0 führte, ehe die Polin zum 2:2 ausglich. Nach zwei weiteren Breaks versagten der Weltranglisten-43. die Nerven. Muchova musste bei 4:5 gegen den Matchverlust servieren, und schenkte das Finale mit einem Doppelfehler ab. 

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