Madame Tussauds kommt mit Staatschefs nicht nach

Australiens Ex-Premierminister Malcolm Turnbull (nicht als Wachsfigur).
Australiens Ex-Premierminister Malcolm Turnbull (nicht als Wachsfigur).Bild: Reuters

Das Wachsfigurenkabinett in Sydney verzichtet künftig auf Statuen der australischen Staatschefs – sie wechseln ständig, bevor ihre Figuren fertig sind.

Vorige Woche trat Australiens Premierminister Malcom Turnbull wegen einer innenpolitischen Krise zurück – am meisten ärgerte sich darüber aber wohl der Ableger von Madame Tussauds in Sydney.

Denn er ist der dritte Staatschef in Folge, der vorzeitig aus dem Amt scheidet, während die Künstler noch an seiner Wachsfigur arbeiten. Ein Prozess, der mehrere Monate dauert.

Daher werde man in Zukunft keine Figuren mehr von australischen Premierministern anfertigen. "Wir wollen sicherstellen, dass der Raum über Staatschefs aktuell und für unsere heimischen und ausländischen Gäste relevant bleibt, und kein Zimmer voll mit zurückgetretenen Premierministern", erklärte Generaldirektor Mark Connolly dem "Sydney Morning Herald".

Bereits 2013 musste Madame Tussauds nach wenigen Wochen mit den Arbeiten an der Figur des Premierministers Kevin Rudd aufhören. Sein Nachfolger Tony Abott hielt sich ebenfalls nicht lange genug im Amt, um mit seiner Figur fertig zu werden. Und auch Abotts Nachfolger Turnbull ist bereits Geschichte. (red)

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