Ermittler verhinderten nun ein Blutbad in Bayern. Ein Syrer (27) wurde festgenommen – der Mann soll geplant haben, möglichst viele Bundeswehrsoldaten einer Kaserne in Hof zu töten. Der radikale Islamist besorgte sich dafür angeblich zwei Macheten, mit denen er Soldaten in ihrer Mittagspause attackieren wollte. Ein aufmerksamer Zeuge brachte die Ermittler auf die Spur des Syrers. Die Polizei reagierte sofort, nahm den 27-Jährigen noch am selben Tag fest. Ein schrecklicher Anschlag wurde so mutmaßlich in letzter Minute vereitelt.
Der Verdächtige sitzt nicht zum ersten Mal im Gefängnis. Im August 2018 war der Syrer am Landesgericht Eisenstadt wegen Schlepperei zu 19 Monaten Haft verurteilt worden. Schon im April 2019 wurde er aber wieder entlassen. "Frau Justizministerin Zadic muss erklären, warum ein verurteilter Schlepper offensichtlich frühzeitig entlassen wurde bzw. ob dieser bereits in der Haft auffällig war", fordert nun SPÖ-Burgenland-Klubchef Roland Fürst.
Die Justizanstalt Eisenstadt platzt beinahe aus allen Nähten. "Aufgrund der hohen Zahlen der festgenommenen Schlepper zwischen 2022 und 2023 war die Einrichtung mit 210 Insassen deutlich überbelegt, obwohl sie für 175 Inhaftierte ausgelegt ist. Zeitweise waren sogar 229 Inhaftierte in der Justizanstalt Eisenstadt. Dieser Umstand ist für alle Bediensteten, aber auch für alle Inhaftierten unzumutbar gewesen." Das Burgenland sei der "Hot Spot der Schlepperkriminalität", in der letzten Woche gab es laut Fürst 191 Aufgriffe im Burgenland
Der verdächtige Syrer ging nach seiner Haftentlassung in Eisenstadt zurück nach Bayern, bekam in Deutschland wegen drohender Verfolgung in seinem Heimatland subsidären Schutz zugebilligt. Eine Abschiebung war laut deutschen Medienberichten nicht geplant, dem Mann droht nun ein Terror-Prozess. Nach Österreich sollte Mohammad K. übrigens nicht mehr kommen – er hat Einreiseverbot!