Frankreich hat am Sonntag mit Luftangriffen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien begonnen. Der Einsatz sei in Koordination mit unseren Partnern in der Region erfolgt, verlautete es aus dem Präsidialamt in Paris. Präsident Baschar al-Assad soll bei der Aktion zur Beendigung des Bürgerkriegs und zur Eindämmung der Gefahr durch den IS allerdings nicht eingebunden werden.
Frankreich hat am Sonntag mit Luftangriffen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien begonnen. Der Einsatz sei „in Koordination mit unseren Partnern in der Region erfolgt“, verlautete es aus dem Präsidialamt in Paris. Präsident oll bei der Aktion zur Beendigung des Bürgerkriegs und zur Eindämmung der Gefahr durch den IS allerdings nicht eingebunden werden.
Zuvor hatte Frankreich Aufklärungsflüge in der Region geflogen und dabei wertvolle Informationen gesammelt, die nun bei den Angriffen als Grundlage dienen. Der französische Premierminister Manuel Valls sprach zur Begründung für die Angriffe von „legitimer Selbstverteidigung“, da der IS Anschläge gegen Frankreich vorbereite.
Die syrische Bevölkerung müsse vor der Gewalt der Islamisten ebenso geschützt werden wie vor „den mörderischen Bombenangriffen von (Präsident) Baschar al-Assad“, hieß es am Sonntag aus Paris. „Es ist dringlicher denn je, einen politischen Übergang zu schaffen, der Elemente des Regimes und der gemäßigten Opposition (...) verbindet.“
Frankreich beharrt dennoch weiterhin auf einer Entmachtung Assads. Wenn der Westen es zulasse, dass er in der Zukunft irgendeine Rolle bei einem politischen Übergang in Syrien spiele, sei das ein Eingeständnis des eigenen Scheiterns, sagte Außenminister Laurent Fabius am Samstag bei der UNO-Vollversammlung.
Ende August hatte auch Großbritannien erstmals Angriffe auf die Extremisten in Syrien geflogen. Beide Länder hatten sich zuvor nur im Irak an der von den USA geführten Koalition gegen den IS beteiligt.
Am Montag findet bei den Vereinten Nationen in New York die UNO-Generaldebatte statt. Ein zentrales Thema dabei wird der Syrien-Konflikt sein. Besondere Aufmerksamkeit richtet sich auf die Rede Putins, der sich zur verstärkten militärischen Präsenz seines Landes in Syrien äußern will. Russland hatte zuletzt nahe Latakia einen