Die Chemiewaffeninspektoren der Vereinten Nationen sollen nach UN-Angaben schon am Montag mit der Untersuchung des angeblichen Giftgasangriffes östlich von Damaskus beginnen.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon habe den Leiter der Gruppe, den schwedischen Professor Ake Sellström, angewiesen, dem Vorfall höchste Priorität zu geben, hieß es am Sonntag aus dem UN-Hauptquartier in New York. Bei dem Angriff am Mittwoch sollen nach Behauptung der Rebellen mehr als 1.000 Menschen ums Leben gekommen sein.
Ban bestätigte noch einmal, dass die syrische Regierung die "nötige Zusammenarbeit" zugesagt habe, einschließlich einer "Einstellung der Feindseligkeiten an der Stelle des Vorfalls". Die Zustimmung aus Damaskus kam überraschend, weil das Regime zuvor monatelang gemauert und den von ihm selbst angeforderten UN-Experten die Einreise verweigert hatte. Die Zustimmung gilt als Erfolg der deutschen UN-Spitzendiplomatin Angela Kane.
Regierung und Rebellen werfen sich gegenseitig vor, .