Die Schwimmbäder sind seit Anfang des Monats geöffnet. Jedoch sind die Bäder aktuell nicht sonderlich gut besucht. Feucht und nass wird es jetzt, und zwar im ganzen Land. Wetterexperte Florian Pfurtscheller von der Ubimet lieferte "Heute.at" Antworten auf regnerische Fragen:
Der Schwerpunkt des Regens liegt zwischen Vorarlberg und Oberösterreich, in Wien ist der meiste Regen schon durch, hier gibt es nur mehr einzelne Schauer.
Im Westen intensiviert sich hingegen der Regen am Abend und in der Nacht noch weiter und auch am Dienstag regnet es dort ohne Unterlass. Bis Mittwochfrüh regnet es von Vorarlberg bis Salzburg und dem Innviertel verbreitet 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter. In den Staulagen der Nordalpen, also vom Bregenzerwald bis zum Loferer Land sind stellenweise auch knapp an die 150 Liter pro Quadratmeter zu erwarten
In den Regionen mit den größten Regenmengen kann es zu Vermurungen kommen und auch Bäche oder kleinere Flüsse können stellenweise ausufern. An den großen Flüssen, wie zum Beispiel dem Inn oder der Salzach, besteht aber keine Gefahr
Im Westen klingt der Dauerregen im Laufe des Mittwochs ab, in Wien bleibt es ab jetzt und auch am Dienstag meist trocken, hier gibt es erst am Mittwoch wieder Schauer.
Die Temperaturen bleiben konstant, die Schneefallgrenze liegt bei rund 2.000 Meter, also im Hochgebirge/Gletscherregionen gibt es einiges an Neuschnee. Dass Schnee bereits oberhalb von 2.000 Metern fällt, hilft auch gegen das Hochwasser, da ein Teil des Niederschlags eben als Schnee gebunden wird und nicht gleich in die Flüsse rinnt, sondern erst später.
(slo/red)