Wiener Tangente: Asfinag sperrt bald 3 von 4 Fahrspuren

Die Bauarbeiten am Knoten Kaisermühlen werden früher als geplant abgeschlossen
Die Bauarbeiten am Knoten Kaisermühlen werden früher als geplant abgeschlossenAsfinag
Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht für alle Autofahrer und Pendler auf der Wiener Südost-Tangente (A23).

Stau auf der Wiener Südosttangente gehört im Morgenverkehr fast schon so dazu wie das Amen zum Gebet. Die Situation wurde wegen Bauarbeiten im Bereich Kaisermühlen bislang noch verschärft – und an diesem Wochenende erreichen diese ihre vorerst finale Phase. 

Die letzte große Bauphase findet am Wochenende von Freitag, 23. Oktober bis Sonntag, 25. Oktober statt. Die groß angelegten finalen Arbeiten finden Richtung Norden statt. Die Baustelle beginnt bereits auf der Praterbrücke. Nachts werden dazu bis zu drei der insgesamt vier Fahrspuren gesperrt. Am Sonntag, ab 13 Uhr, sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Und hier folgt auch die gute Nachricht, denn dann heißt es: freie Fahrt für alle!

Früher fertig

"Wir schließen die Arbeiten heuer 14 Tage früher als geplant ab", sagt Andreas Fromm, Asfinag-Geschäftsführer, "das ist eine sehr gute Leistung aller Beteiligten und führt zu einer rascheren spürbaren Entlastung auf der Tangente, die uns sehr freut."

Die finale Instandsetzungsphase startet im kommenden Jahr nach den Osterferien. In den Sommermonaten wird es mit Sperren von wichtigen Auf- und Abfahrten zu stärkeren Verzögerungen kommen. Die ASFINAG informiert in gewohnter Form auf www.asfinag.at, mit Unterstützung der Verkehrsradios und Medien.

Wichtiger Verkehrsknoten

Der Knoten Kaisermühlen verbindet die A23 mit der A22 Donauufer Autobahn und ist einer der am stärksten befahrenen Autobahnknoten Österreichs. Bis zu 160.000 Autos donnern hier täglich über den Asphalt.

Errichtet wurde er in zwei Etappen – damit ist ein Teil 40 Jahre und der etwas jüngere 28 Jahre alt. Der Autobahnknoten besteht aus 10 Brücken, 350 Beleuchtungskörpern und liegt teilweise im Naturdenkmal "Oberes Mühlwasser". Die Sanierungen der Brücken muss daher in einigen Bereichen vom Wasser aus durchgeführt werden, informiert die Asfinag. 

2019 hat die Asfinag die Sanierung begonnen, Ende 2021 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. 30 Millionen Euro fließen in diese Generalerneuerung.

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