Tankstellenräuber: "Polizei zahlt die Rechnung"

Symbolbild: Ermittlungen nach einem Tankstellenüberfall.
Symbolbild: Ermittlungen nach einem Tankstellenüberfall.Bild: Matthias Lauber

Kurioser Tankstellen-Überfall in Wien-Margareten: Der Räuber behauptete, die Polizei würde die Rechnung zahlen. Dann kehrte er mit einer Waffe zurück.

Schlechter Start in den Tag für eine 40-jährige Tankstellenkassiererin im 5. Bezirk: Sie wurde an ihrem Arbeitsplatz von einem Räuber bedroht.

Der Mann betrat um etwa 6.30 Uhr die Tankstelle im Bereich des Margaretengürtels. Er nahm sich mehrere Getränke und Süßigkeiten und kam zu Kassapult, um zu bezahlen.

Polizei zahlt?

Soweit, so normal. Doch dann geschah etwas Ungewöhnliches: Anstatt der 40-jährigen Frau hinter der Kassa das Geld auszuhändigen, meinte er, die Polizei würde die Rechnung übernehmen.

Dann flüchtete er, ohne zu bezahlen. Kurze Zeit später kehrte er zurück, mit einem Messer in der Hand. Ein weiterer Angestellter (52) alarmierte die Polizei.

Die Beamten konnten den Tatverdächtigen noch im Verkaufsraum der Tankstelle festnehmen. Bei der Tatwaffe handelte es sich um einen "Leatherman", den die Polizei konfiszierte.

Der mutmaßliche Räuber wurde in die Justizanstalt Josefstadt gebracht.

(red)

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