Tanz gegen Gewalt an Frauen soll wachrütteln

Heuer fand "One Billion Rising" mit Dance-Instructor Sabine Hubmayer im Wohnzimmer statt.
Heuer fand "One Billion Rising" mit Dance-Instructor Sabine Hubmayer im Wohnzimmer statt.privat
Das Thema Gewalt an Frauen und Mädchen ist nach wie vor aktuell. Wie jedes Jahr wird ein Tanz-Flashmob veranstaltet. Heuer findet dieser online statt.

Die Fälle von häuslicher Gewalt nahmen im Lockdown enorm zu. Das Thema Gewalt an Frauen und Mädchen ist daher so aktuell wie nie zuvor. Jedes Jahr wird auf dieses Thema mit einem Tanz-Flashmob rund um den Valentinstag aufmerksam gemacht. Im Vorjahr versammelten sich zahlreiche Leute am Rathausplatz in St. Pölten. Doch heuer musste das Event online abgehalten werden.

Zahlreiche tanzten virtuell mit.
Zahlreiche tanzten virtuell mit.Screenshot

Das Büro für Diversität St. Pölten veranstaltete gemeinsam mit der Tanzschule Schwebach ein "Tanzwohnzimmer". Sabine Hubmayer studierte schon Tage zuvor die Chore zu dem "One Billion Rising"-Song ein. Zu "Break the chain" oder auch in der deutschen Version "Spreng die Ketten" wurde eineinhalb Stunden getanzt. Was nicht fehlen durfte: ein pinkes Accessoire. Bis zum Sonntag finden Weltweit "One Billion Rising" Veranstaltungen statt.  

 Zum Hintergrund der Aktion

"One Billion Rising"  ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Die „eine Milliarde“ weist auf eine UN-Statistik hin, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung werden. Die gemeinsame Hymne der Kampagne ist der von Tena Clark gesungende Song "Break the chain". Er wurde mittlerweile in mehreren Sprachen aufgenommen.

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