Quentin Tarantino plant bereits seinen Ruhestand. Wie "Deadline Hollywood" berichtet verkündete der Kult-Regisseur bei einer Podiumsdiskussion zu "The Hateful Eight", das Regie-Handwerk nach seinem zehnten Film an den Nagel hängen und sich nur noch dem Schreiben widmen zu wollen.
plant bereits seinen Ruhestand. Wie "Deadline Hollywood" berichtet verkündete der Kult-Regisseur bei einer Podiumsdiskussion zu "The Hateful Eight", das Regie-Handwerk nach seinem zehnten Film an den Nagel hängen und sich nur noch dem Schreiben widmen zu wollen.
"Ich glaube nicht, dass man so lange auf der Bühne bleiben sollte, bis die Leute einen anbetteln, zu verschwinden", sagte Tarantino. "Mir gefällt die Idee, dass man geht, wenn sie gern noch ein bisschen mehr gehabt hätten."
"Ich versuche hier nicht, diejenigen lächerlich zu machen, die anderer Meinung sind, aber ich möchte gehen, bevor ich weich werde. Ich würde gerne ein Vermächtnis von zehn Filmen hinterlassen, also muss ich noch zwei nach diesem hier machen. Es ist nicht in Stein gemeißelt, aber so sieht der Plan aus."
"The Hateful Eight"
Zum aktuellen, dem insgesamt achten Regie-Projekt hatte Tarantino bei der Podiumsdiskussion natürlich auch einiges zu sagen. Etwa, dass der Film "weniger von einem einzigen Western inspiriert wurde, sondern vielmehr von 'Bonanza', 'The Virginian' und 'High Chaparral'."
In diesen TV-Serien gab es regelmäßig Episoden, in denen unbekannte Outlaws die Hauptfiguren als Geisel hielten und dabei ihre eigene Geschichte erzählen durften.
"Ich dachte mir, 'Warum mache ich nicht einen Film, in dem nur solche Charaktere vorkommen? Keine Helden, keine Michael Landons [...] Sperr diese Kerle zusammen in einen Raum, mit einem Blizzard vor der Tür, gib ihnen Knarren und schau was passiert'."
Die starten Anfang 2015.