Szene

Tatort Berlin: "Neue Ermittler sind verhaltensgestört"

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:40

Der Berliner Tatort "Das Muli" von Sonntag, 22. März, mit Meret Becker und Mark Waschke als Ermittlerteam führte zu gemischten Gefühlen bei Twitter-Fans: Zu viele private Probleme, ein frauenfeindlicher Kommissar und der Berliner Flughafen als Schauplatz sorgen für böse Kommenatre.

Der von Sonntag, 22. März, mit Meret Becker und Mark Waschke als Ermittlerteam führte zu gemischten Gefühlen bei Twitter-Fans: Zu viele private Probleme, ein frauenfeindlicher Kommissar und der Berliner Flughafen als Schauplatz sorgen für böse Kommenatre.

Der erste "Tatort"-Einsatz der beiden Berliner Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) beginnt mit einer Sexszene der Hauptkommissarin, die dabei ihren Mann mit einem Kollegen betrügt. Dieser zieht daraufhin aus der gemeinsamen Wohnung aus und Rubin ist mit ihren beiden Söhnen heillos überfordert. Viel Privates erfährt man im Berliner Tatort, was so manchen Twitter-User in Unmut verfallen ließ:

 

sorgte für gemischte Gefühle bei Twitter-Fans: Viele private Probleme der



Okay. Mal wieder verhaltensgestörte Ermittler. Gib's eigentlich nur noch verhaltensgestörte Drehbuchautoren für deutsche Krimis?
— Cujau (@Cujau)
Auch, dass Berlin neben den beiden Ermittlern eine Hauptrolle inne hatte, gefiel nicht allen Twitterern. Zu viele Sehenswürdigkeiten und Klischees wurden abgeklappert, so die Meinung der User. Auch der Berliner Flughafen BER wurde zum Schauplatz des Tatortes "Das Muli", was zu weiteren zünischen Kommentaren führte:


Schlau. -Kulisse. Bis jetzt das klügste Finanzierungskonzept.
— Carline Mohr (@Mohrenpost)
Eine Szene, in der die Mutter der getöteten Drogenschmugglerin befragt wird, sorgt ebenfalls für heftige Kritik. Die Aussage, dass es für junge Menschen "ganz normal ist, in Berlin verloren zu gehen", scheint wenig glaubwürdig:


Dieses Berlin, da kann man schnell mal verloren gehen, so als junger Mensch.
— SPIEGEL Kultur (@SPIEGEL_Kultur)


War einen Versuch wert, muss aber nicht nochmal sein.
— Christoph Meurer (@RheinReporter)
Mit mehr als 680 Tausend Zusehern, zählte der "Tatort" am Sonntag, dem 22. März, trotz großer Kritik zu den meistgesehensten Sendungen.

 

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