Am Freitag waren erste Fotos in sozialen Netzwerken aufgetaucht, die den französischen Mittelfeldspieler teils ohne Mund-Nasen-Schutz beim Tätowieren zeigten. Ein klarer Corona-Verstoß, den die Münchner Bosse nun sanktionieren wollen.
"Was Coco da gemacht hat, ist ganz ärgerlich. Wir haben mit ihm gesprochen. Er hat es auch verstanden. Natürlich weiß er, dass er einen Fehler gemacht hat", erklärte Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Rande des 4:1-Erfolgs der Bayern gegen Hoffenheim bei "Sky".
"Er wird eine Geldstrafe bekommen, die er spüren wird. Und die werden wir für einen guten Zweck spenden", so "Brazzo" weiter. Außerdem wurde der 26-Jährige für das komplette Wochenende aus dem Mannschaftsbetrieb genommen, schließlich hatte Tolisso die Bayern-"Blase" verlassen.
Salihamidzic bekam auch Unterstützung von Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge. "Wir sind sehr dankbar, dass die Spiele der Fußball-Bundesliga trotz der vorherrschenden Corona-Situation stattfinden können. Voraussetzung dafür ist, dass sich Spieler, Trainer und Betreuer vorbildlich an die Regeln des Hygienekonzepts der DFB halten. Solche Verstöße werden wir nicht tolerieren", so der 65-Jährige in einer Aussendung.
Mittlerweile hat auch der Franzose selbst sein Fehlverhalten eingesehen, sich via Twitter entschuldigt. "Es tut mir leid, dass ich gegen die Vorgaben des Vereins und der DFL verstoßen und damit besonders unsere Fans und den FC Bayern enttäuscht habe", schrieb der Weltmeister von 2018.