Tauernautobahn-Brücke droht nach Mure einzustürzen

Ein Murenabgang hat am Dienstag in Kärnten zu einer Totalsperre der Tauernautobahn geführt. Nun droht sogar Einsturzgefahr.

Nach dem Murenabgang zwischen Gmünd und Rennweg am Dienstag bleibt die A 10 Tauernautobahn noch bis Mittwochabend gesperrt. Durch den Hangrutsch auf einer Länge von etwa 100 Metern ist auch ein Pfeiler der Hangbrücke Pressingberg betroffen.

Der Brückenpfeiler ist tief fundiert und zusätzlich mit Ankern gesichert. Um aber jedes Risiko für die Kundinnen und Kunden ausschließen zu können, hat die Asfinag ein Spezial-Tiefbauunternehmen beauftragt, das ab Mittwochfrüh den Hang genau untersuchen wird. Zusätzlich wird der Hang vermessen und bereits überwacht, um weitere Bewegungen sofort registrieren zu können.

"Brücke könnte einstürzen oder umkippen"

Mittlerweile gibt es am Brückenpfeiler selbst offenbar ein erhebliches Statikproblem: "Die Gesamtlast der Brücke wird auf alle Pfeiler aufgeteilt. Ist nur ein Steher beschädigt oder knickt dieser ein, kann das gesamte Gewicht nicht mehr ausgeglichen werden - und das führt im schlimmsten Fall zum Einsturz bzw. zum Kippen der Brücke", sagt Asfinag-Sprecher Walter Mocnik zur "Kronen Zeitung".

Die Sperre und die Umleitungen bleiben somit bis Mittwochabend, voraussichtlich bis 18.00 Uhr, aufrecht, Pkw werden in Richtung Süden bei Rennweg von der A 10 auf die B 99 Katschberg Straße abgeleitet, in Richtung Norden bei Gmünd. Lkw müssen großräumig über die A 1 Westautobahn und die A 9 Pyhrnautobahn beziehungsweise über die A 2 Südautobahn und die A 9 ausweichen.

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