Maserati-Lenker kollidiert mit vollbesetztem Bus

Auf der Tauernautobahn (A10) hat sich am Sonntag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Bei der Kollision von einem Maserati mit einem Reisebus wurden drei Personen verletzt.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei kurz vor 13.00 Uhr auf der Tauernautobahn (A10) in Richtung Villach.

Ein 39-Jähriger aus Feldkirchen überholte bei starkem Regen mit seinem Maserati einen deutschen Reisebus, in dem insgesamt 48 Personen saßen.

Als der Sportwagen-Fahrer wieder auf die erste Spur wechseln wollte, kam der Pkw ins Schleudern. Der Maserati überschlug sich in der angrenzenden Böschung und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert.

Der 63-jährige Reisebus-Lenker versuchte noch links auf die Überholspur auszuweichen. Dabei prallte der Pkw allerdings mit voller Wucht mit der Fahrerseite gegen die vordere Seite des Busses.

Der Pkw kam auf den Rädern in Fahrtrichtung Villach am Pannenstreifen und der Reisebus am rechten Fahrbahnrand der Überholspur zum Stillstand.

Maserati-Fahrer schwer verletzt

Der Maserati-Fahrer wurde bei dem Crash im Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr St. Peter aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Der 39-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in das LKH Villach gebracht.

Zwei Businsassen wurden ebenfalls leicht verletzt und im Krankenhaus Spittal an der Drau ambulant behandelt. Die weiteren Passagiere blieben unverletzt.

Am Maserati entstand Total- und am Omnibus schwerer Sachschaden. Die 47 Businsassen wurden mit einem Ersatzreisebus weitergebracht.

Die Autobahn war bis 14.30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt und bis 15.17 Uhr nur einspurig befahrbar. Durch das starke Verkehrsaufkommen wurden der Wolfsbergtunnel und die Einhausung Trebesing gesperrt und es kam es zu einer mehr als fünf Kilometer langen Staubildung. (wil)

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