Tauglichkeits-Niveau beim Heer soll gesenkt werden

Angelobung der Rekruten am Heldenplatz. Archivbild, 2011
Angelobung der Rekruten am Heldenplatz. Archivbild, 2011Bild: picturedesk.com
Staatssekretärin Karoline Edtstadler (ÖVP) fordert die Senkung der Tauglichkeits-Kriterien für das Bundesheer.
Staatssekretärin Karoline Edtstadler (ÖVP) ist an sich im Innenministerium tätig, spricht aber nun über die Domäne des Verteidigungsministers.

Sie will die Tauglichkeits-Kriterien beim Bundesheer senken. "Dringend" müsse man das Kriterium "eingeschränkt tauglich" einführen, fordert sie im "Kurier".

Es gebe zwar nachvollziehbare Gründe, warum jemand seinen Wehr- oder Zivildienst nicht leisten kann: "Allerdings ist es nur schwer nachvollziehbar, dass das mittlerweile ein Viertel unserer wehrpflichtigen Männer betrifft", so Edtstadler.

Mehr Zivildiener

Ihr Ziel ist aber nicht etwa mehr Grundwehrdiener in den Wehrdienst zu bekommen. Edtstadler ist nämlich für den Zivildienst zuständig und erhofft sich davon mehr Zivildiener - aber auch für bestimmte Aufgaben im Heer könnte man "ein Viertel Taugliche" noch einsetzen.

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Beim Bundesheer dürfte dieser Vorschlag nicht auf Widerstand stoßen. Hat sich doch Generalstabschef Robert Brieger dafür ausgesprochen, den Leistungsanspruch an die Rekruten zu evaluieren.

(red)

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