Im Rahmen des Trainingslagers der österreichischen Nationalmannschaft enthüllte Arnautovic jüngst, dass Manchester United tatsächlich am Torjäger, der aktuell bei Bologna unter Vertrag steht, dran war. "Es war alles durch und vorbei", meinte der 33-Jährige zum möglichen Wechsel zu United. Nur ein Gespräch mit Bologna-Boss Joey Saputo und eine zehnprozentige Gehaltserhöhung stimmten den Angreifer um. "Es war eine schwierige Entscheidung, weil die Familie wieder zurück nach England wollte", enthüllte Arnautovic.
Neben United war auch Juventus Turin am aktuell zweitbesten Torschützen der Serie A interessiert, genauso wie die Fiorentina – dies berichtet zumindest die "Gazzetta dello Sport". Demnach hätte der ÖFB-Rekordspieler als Teil eins Tauschgeschäfts zur "Viola" wechseln sollen, zumindest wenn es nach der Fiorentina geht.
Im Tausch für Arnautovic bot Fiorentina den brasilianischen Angreifer Arthur Cabral, war demnach noch dazu bereit, zwölf Millionen Euro draufzulegen. Allerdings kam von der Bologna-Klubführung schnell ein "kategorisches Nein", der Wechsel platzte.
Cabral kam 2021 vom FC Basel zum italienischen Serie-A-Klub, konnte bis jetzt aber noch nicht an seine Form aus der Schweiz anknüpfen. In 35 Spielen stehen bisher lediglich sechs Tore für den 25-Jährigen zu Buche.
Arnautovics Vertrag bei den "Rossoblu" läuft derweil noch bis Sommer 2024, soll auch eine Option für ein weiteres Jahr beinhalten. Mit acht Toren in 13 Serie-A-Partien hat der Torjäger aber in der aktuellen Saison seine Klasse unter Beweis gestellt. Gut möglich, dass es der 33-Jährige im kommenden Sommer noch einmal wissen will...